CSS/Selektoren/Pseudoklasse/matches

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Die matches-any-Pseudoklasse :matches() ist eine funktionale Pseudoklasse. Sie erhält eine Selektor-Liste als ihr Argument. Mit ihrer Hilfe können Selektoren gruppiert werden.

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die gleichnamige JavaScript-Methode siehe element.matches().



Hinweis

Nicht jeder CSS-Parser akzeptiert alle Typen von Selektoren innerhalb der Selektoren-Liste.[1] Bei Verwendung von :matches() wird empfohlen sich auf verbundene Selektoren zu beschränken und keine Kombinatoren bzw. komplexe Selektoren zu verwenden.
Beachten Sie: :matches() darf nicht in sich selbst verschachtelt werden; etwas wie matches(:matches(...)) ist somit nicht erlaubt. Ebenfalls nicht erlaubt ist die Verwendung der Pseudoklasse :not() innerhalb von :matches(). Auch ist die Verwendung von Pseudo-Elementen generell nicht erlaubt.
  • CSS 3.0
  • IE 9
  • Firefox
  • Chrome
  • Safari
  • Opera
Beispiel
:matches(:link, :visited) { color: red }
Das Beispiel setzt die Schriftfarbe aller Verweise auf rot (Hinweis: Das Beispiel ist äquivalent zu any-link bzw. [href]).

Eine Deklaration des Standard-Namespaces außerhalb von :matches() beeinflusst nicht die impliziten Universal-Selektoren innerhalb, wie folgendes Beispiel zeigt:

Beispiel: Universalselektor innerhalb und außerhalb von :matches()
*:matches(:hover, :focus) { color: red }
*:matches(*:hover, *:focus) { color: red }
Im ersten Beispiel wird jedem überfahrenen oder fokussierten Element die Schriftfarbe rot zugewiesen, egal in welchem Namespace es sich befindet. Im zweiten Beispiel betrifft dies ausschließlich die Elemente im Standard-Namespace, da der Universalselektor innerhalb von :matches explizit angegeben wurde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. SelfHTML Wiki: Fast vs. Complete Selector Profiles (deutsch)