HTML/Textauszeichnung/a

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Hyperlinks, auch „Verweise“ genannt, werden durch a-Elemente realisiert. Sie sind ein entscheidender Bestandteil jedes Hypertext-Projekts und der „intelligente Mehrwert“ des World Wide Web. a bedeutet anchor, Anker, weil ein anderes Dokument durch einen Link verankert wird.

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<!doctype html> <html> <head> <meta charset="utf-8"> <title>Beispiele für Verweise</title> </head> <body> <h1>Eine kleine Verweissammlung</h1> <p> <a href="http://www.tagesschau.de/">ARD Tagesschau</a> - ein externer Verweis<br> <a href="./Beispiel:HTML_a-Element2.html">SelfHTML</a> - ein interner Verweis </p> <p> Der erste der obigen Verweise führt zu einem anderen Web-Angebot. Der andere Verweis führt zu einem „lokalen“ Ziel innerhalb des Selfthtml-Wiki. </p> </body> </html>

Alle Verweise in HTML haben einen einheitlichen Aufbau, egal ob sie zu einer beliebigen WWW-Adresse oder Datei im Internet oder lokal auf dem eigenen Rechner führen. Um die Syntax möglicher Verweisziele zu verstehen, müssen Sie sich mit dem Referenzieren in HTML vertraut machen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] href

Damit jedoch aus dem a-Element ein Verweis wird, ist das Attribut href erforderlich (href = hyper reference = Hyper(text)-Referenz). Als Wert an das href-Attribut weisen Sie das gewünschte Verweisziel zu. Als Inhalt des a-Elements, also zwischen <a> und </a>, notieren Sie den Text, der dem Anwender als Verweis angeboten wird (bei den meisten Web-Browsern andersfarbig, meist unterstrichen). Als Verweistext ist nicht nur reiner Text erlaubt. Sie können auch beliebige andere Elemente notieren. Unter anderem können Sie auch eine Grafik referenzieren und so Grafiken als Verweise fungieren lassen, was in der Praxis recht häufig vorkommt.

Beachten Sie, dass Sie den genauen Speicherort referenzieren, wenn Sie eine Datei einbinden. Ansonsten produzieren Sie einen toten Link, der Benutzer verärgert.
Empfehlung: Achten Sie darauf, dass Verweise immer als solche erkennbar sind.

[Bearbeiten] Weitere Attribute

[Bearbeiten] target-Attribut (Zielfenster für Verweise)

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Vorab: Der nachfolgend verwendete Begriff Fenster bzw. Browserfenster steht stellvertretend auch für Tabs bzw. Registerkarten und alles Vergleichbare in den unterschiedlichen Implementationen der Browser.

Per Voreinstellung werden alle Verweise im aktuellen Browserfenster geöffnet. Wenn Sie dieses Verhalten für Ihre Internetdokumente nicht wünschen, können Sie in den Kopfdaten der HTML-Datei eine andere Zielfensterbasis angegeben. Bei einzelnen Verweisen können Sie unabhängig davon entscheiden, ob ein Verweisziel im aktuellen Browserfenster angezeigt oder ob ein neues geöffnet werden soll, indem sie das Attrbut target verwenden. Als Wert sind die unter HTML/Kopfdaten/Base#Zielfensterbasis aufgeführten Einstellungen möglich, also ein Fenster- oder Frame-Name oder einer der definierten Werte. Bei der Verwendung von Framesets ist die Voreinstellung der aktuelle Frame, und sie können mit target festlegen, in welchem Frame das Linkziel dargestellt werden soll. Ursprünglich war das target-Attribut für eine effektive Arbeit mit Framesets gedacht.

Das Öffnen neuer Browserfenster ist eine umstrittene Angelegenheit. Während die einen es lieber sehen, wenn ein anderes Angebot oder auch nur ein anderer Bereich einer Website sich in einem neuen Fenster öffnet und somit das ursprüngliche Dokument im Hintergund geöffnet bleibt, sehen es andere als eine Bevormundung an, dem Nutzer ohne seinen ausdrücklichen Wunsch ein neues Browserfenster zu öffnen. Ein neues Fenster verhindert auch das Nutzen von Navigationselementen zum Blättern, die jeder Browser mitbringt, oder zusätzlichen Vorwärts- und Zurück-Tasten auf Tastaturen oder Mäusen. In den Strict-Varianten von HTML 4.01 und XHTML 1.0 ist aus diesen Gründen das target-Attribut nicht enthalten.

Empfehlung: Verzichten Sie auf das automatische Erzeugen neuer Fenster und klären Sie lieber Ihre Anwender darüber auf, dass sie bei Bedarf selbst über das Ziel eines Verweis-Klicks entscheiden können (meist mit Rechtsklick über das Kontextmenü).

Eine Unterscheidung zwischen Fenstern und Tabs/Registerkarten oder Ähnlichem ist im HTML-Standard nicht vorgesehen. Ob sich ein Fenster oder ein Tab öffnet, ist lediglich im Browser einstellbar. In einigen Browsern kann man über eine Konfigurationseinstellung das Öffnen neuer Fenster/… auch grundsätzlich verbieten.

<!doctype html> <html> <head> <meta charset = "utf-8"> <title>Verweis in neuem Fenster</title> </head> <body> <p> <a target= "_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/">Heise Newsticker</a> in einem neuen Fenster </p> </body> </html>

[Bearbeiten] hreflang-Attribut (Sprache des Linkziels)

Mit dem hreflang-Attribut können Sie die Sprache des Linkzieles angeben. Der Attributwert ist ein IANA-Sprachkürzel.

[Bearbeiten] title-Attribut (Titel zum verlinkten Inhalt)

  • Android
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Das title-Attribut soll dem Betrachter einen inhaltlichen Hinweis darauf geben, was er hinter dem Link zu erwarten hat. In den meisten aktuellen Browsern wird das title-Attribut als Tooltip dargestellt, also als kleiner Kasten, der auftaucht, sobald der Mauszeiger einen Moment über dem Element verweilt. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn der Inhalt nicht eindeutig aus dem Verweistext (oder Bild), also dem, was zwischen den a-tags steht, klar wird, zum Beispiel bei Verweisen im Fließtext.

Beispiel
<!doctype html>
<html>
  <head>
    <meta charset = "utf-8">
    <title>Titel in Verweisen</title>
  </head>
  <body>
    <p>
      Auf folgender Seite haben wir für Sie 
      <a title="Startseite des Selfhtml-Wikis" href="http://www.wiki.selfhtml.org">
          allgemeine Informationen zum Selfhtml-Wiki 
      </a>
      zusammengestellt.
    </p>
  </body>
</html>
Verwenden Sie stets aussagekräftige Linktexte. (Wie sieht ein guter Verweis aus?)
Beachten Sie: Auf Geräten ohne Maus ist die Unterstützung des title-Attributs möglicherweise mangelhaft.

[Bearbeiten] Logische Beziehung zum Verweisziel

  • HTML 4.0
  • XHTML 1.0

Sie können bei einem Verweis angeben, in welcher logischen Beziehung er zu seinem Verweisziel steht. Dazu gibt es eine Reihe vorgegebener Beziehungstypen. Ein Browser könnte beispielsweise beim Überfahren des Verweises mit der Maus ein kleines Icon anzeigen, welches das Verweisziel symbolisiert. Doch kein verbreiteter Browser bietet etwas Derartiges bislang an.

Eine logische Beziehung definieren Sie mit dem rel-Attribut. Welche Angaben hier möglich sind, wird unter HTML/Kopfdaten/Link beschrieben (die Besonderheit des Firefox zu „next“ greift nicht beim a-Element). Daneben sind auch Rückverweise mit dem rev-Attribut möglich, das aber unter HTML5 deprecated ist.

[Bearbeiten] Tabulator-Reihenfolge für Verweise

  • Android
  • Chrome
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  • Opera
  • Safari
  • HTML 4.0
  • XHTML 1.0

Es ist möglich, mit Hilfe der Tabulator-Taste die Verweise einer HTML-Datei anzuspringen (mit der Return-Taste ist der Verweis dann ausführbar). Normalerweise werden die Verweise dabei in der Reihenfolge angesprungen, in der sie in der Datei definiert sind. Sie können jedoch eine andere Reihenfolge festlegen.

<!doctype html> <html> <head> <meta charset = "utf-8"> <title>Tabulator-Reihenfolge für Verweise</title> </head> <body> <h1>Steppen Sie mal mit <kbd>[Tab]</kbd> durch</h1> <p> <a href="http://german.imdb.com/" tabindex="4">Movie Database</a><br> <a href="http://www.theonlineblues.com/" tabindex="2">Chart Lyrics</a><br> <a href="http://www.meinestadt.de/" tabindex="1">Meine Stadt</a><br> <a href="http://paperball.fireball.de/" tabindex="3">Paperball</a> </p> </body> </html>

Mit dem Attribut tabindex können Sie Angaben zur Tabulator-Reihenfolge machen. Notieren Sie die Angabe in allen Verweisen und vergeben Sie bei jeder Angabe eine Zahl. Beim Anspringen der Verweise mit der Tabulator-Taste wird zuerst der Verweis mit der niedrigsten Tabindex-Nummer angesprungen, dann der mit der zweitniedrigsten usw. und als letztes der Verweis mit der höchsten Tabindex-Nummer. Im obigen Beispiel wird also zuerst der dritte Verweis angesprungen, dann der zweite, dann der vierte und zuletzt der erste.

Beachten Sie: Mit dem Attribut tabindex können Sie auch beliebige andere Elemente durch die Tastatur fokussierbar machen.

Es sind Zahlen zwischen -1 und 32767 erlaubt.

  • Ein Wert von -1 nimmt ein Element aus der Tabulator-Fokussierung, sodass es via Tabulator effektiv nicht mehr fokussierbar ist.
  • Ein Wert von 0 aktiviert ein Element für die Tabulator-Fokussierung aber verändert nicht dessen Position in der Reihenfolge.
  • Ein Wert >0 aktiviert die Tabulator-Fokussierung und legt die Reihenfolge fest.

Die Tabindizes beziehen sich stets auf das gesamte angezeigte Dokument. Dabei werden auch Formulare sowie Verweisbereiche in Grafiken und Objekten mit einbezogen. Wenn Sie außer normalen Verweisen auch solche Elemente in Ihrer Datei haben, sollten Sie die Tabulator-Reihenfolge für alle Elemente gemeinsam festlegen. Das bedeutet aber auch, dass es in den meisten Fällen sinnvoll ist, auf eine geänderte Tabulatorreihenfolge zu verzichten

[Bearbeiten] Tastaturkürzel

  • Android
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  • Firefox
  • IE
  • Opera
  • Safari
  • HTML 4.0
  • XHTML 1.0

Sie können dem Anwender anbieten, mit einem Tastendruck zu einem bestimmten Verweis zu springen. Der Verweis wird damit angesprungen - ausgeführt werden kann er anschließend durch Betätigen der Return-Taste.

<!doctype html> <html> <head> <meta charset="utf-8"> <title>Tastaturkürzel für Verweise</title> </head> <body> <h1>Greifen Sie in die Tasten!</h1> <p> <a href="http://www.selfhtml.org/" accesskey="s">SELFHTML</a> [Alt]+[s]<br> <a href="http://www.polylog.org/" accesskey="p">Polylog</a> [Alt]+[p]<br> <a href="http://hrw.org/" accesskey="h">Human Rights Watch</a> [Alt]+[h] </p> </body> </html>

Mit accesskey können Sie ein Zeichen auf der Tastatur bestimmen, das der Anwender drücken kann, um den Verweis direkt anzuspringen (accesskey = Zugriffstaste). Bei den meisten Browsern ist es so geregelt, dass Sie bei accesskey einen Buchstaben angeben können, der dann mit [Alt] und der Taste für den Buchstaben direkt anwählbar ist. In Opera erreichen Sie die Ziele, indem Sie zuvor die Tastenkombination [Shift][Esc] betätigen. Safari benutzt statt der [Alt]-Taste die Taste [Ctrl].

Beachten Sie: Weisen Sie den Anwender im Text auf die Möglichkeit des Tastaturzugriffs hin. Benutzen Sie dann auch einheitliche Tastaturkürzel, beispielsweise auf jeder Seite ein h für den Rückverweis zur Homepage.
  • HTML5

Mit HTML5 wurde das Konzept der Tastaturkürzel erweitert. Sie können jetzt mehrere durch ein Leerzeichen getrennte Zeichen als Zugriffstasten bestimmen. Das ist etwa dann interessant, wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr Dokument in sehr unterschiedlichen Umgebungen verwendet werden wird.

Beispiel: Mehrere Zugriffstasten
<a href="ueber-uns.html" accesskey="ü u 0">Über uns</a>
Hier werden die Tasten ü, u und 0 als Zugrifftasten definiert. Das ist deshalb von Bedeutung, weil es auf Tastaturen mit einem nicht-deutschen Tastaturlayout keine Umlaute gibt oder Sie Geräte mit nur alphanumerischen Eingabefeldern berücksichtigen wollen.

Mit JavaScript könnten Sie versuchen, die Beschreibung an das jeweilige Gerät anzupassen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich neben dem accesskey-Attribut onkeypress zu verwenden und somit eine Alternative zu [Alt] + accesskey anzubieten.

Beachten Sie: Die Browser können einen per Zugriffstaste angesprungenen Link auch sofort ausführen und Zugriffstasten ignorieren, die sie bereits anderweitig vergeben haben. So wird z.B. bei einer deutschen Firefox-Version bei [Alt] + [Shift] + D nichts ausgeführt, bei [Alt] + D wird der Link ausgeführt (und zusätzlich im Menü "Datei" angewählt). Im Chrome wird bei [Alt] + accesskey nur bei manchen Keys der Link ausgeführt, bei [Alt] + [shift] + accesskey dagegen immer.

[Bearbeiten] Browserverhalten

Browser Tastenkombination Ausführung
Chrome [Alt] + [shift] + accesskey sofort
Firefox [Alt] + [Shift] + accesskey sofort
Internetexplorer [Alt] + accesskey nach Enter
Opera [Shift] + [Esc]
accesskey
sofort
Safari (PC) [Alt] + accesskey sofort

Opera zeigt nach der Tastenkombination [Shift] + [Esc] alle vergebenen Accesskeys in einem PopUp an.

[Bearbeiten] Grafiken als Verweise

[Bearbeiten] Icons

Manchmal sind Icons als Verweise ausgeführt.

ToDo:    (weitere ToDos)

Dieser Abschnitt muss erstellt werden.

[Bearbeiten] Imagemaps

Verweis-sensitive Grafiken sind Grafiken, in denen der Anwender mit der Maus auf ein Detail klicken kann. Auf diese Weise kann der Anwender in einigen Fällen wesentlich intuitiver und schneller zu Information gelangen als durch lange verbale Verweislisten.

Siehe HTML/Multimedia und Grafiken/verweissensitive Grafiken

[Bearbeiten] Spezielle Verweisziele

[Bearbeiten] Download-Verweise

  • Android
  • Chrome
  • Firefox
  • Leer
  • Opera
  • Leer
  • HTML5

Durch die Angabe von Download öffnet sich ein Fenster, bei dem sich der Benutzer entscheiden kann, die Zieldatei im Browser (mit einem vom Browser vorgeschlagenen Programm) zu öffnen oder auf der Festplatte zu speichern:

Beispiel
<h1>Ein Download-Link-Verweis</h1> 
<figure> 
    <a href="http://wiki.selfhtml.org/images/3/31/Hund.gif" download>
        <img src="http://wiki.selfhtml.org/images/3/31/Hund.gif" alt="Hund.">
    </a> 
    <figcaption>Klicken Sie zum Download (Größe: 2,21 KB (2.268 Byte))</figcaption>
</figure> 
<p> 
    <a href="http://ng76.de/selfhtml/download/selfhtml812.zip" download="alte_doku.zip">
      SELFHTML 8.1.2 als ZIP-Datei
    </a> (Größe: 8.04 MB)
</p>

Bei einem Klick auf das Bild öffnet sich eine Download-Dialogbox. Der untere Link bekommt durch download="alte_doku.zip" einen neuen Dateinamen.

[Bearbeiten] Verweise auf beliebige Dateien

  • Android
  • Chrome
  • Firefox
  • IE
  • Opera
  • Safari
  • HTML 2.0
  • XHTML 1.0

Aber auch Browser, die das download-Attribut nicht kennen, erkennen manche Dateiendungen wie .zip oder .pdf und öffnen eine Dialog-Box mit Optionen.

Sie können auf jede beliebige Datei (Audio-Dateien, Tabellenkalkulations-Dateien, CAD-Dateien, Videodateien, Grafikdateien, Textverarbeitungs-Dateien, Programmdateien, und auch Datenbankdateien) einen Verweis setzen. Aus Sicht von HTML ist das kein Problem.

Das Problem besteht darin, was der Web-Browser des Anwenders mit den Dateien anfangen kann, bzw. wie er ihren Inhalt korrekt anzeigen oder abspielen lassen kann. Um dem Browser die Aufgabe zu erleichtern, um welche Art von Datei es sich handelt, können Sie den MIME-Typ der Datei angeben, auf die Sie verweisen.

Beispiel
<p>
  <a href="einsundeins.xls" type="application/msexcel">einsundeins.xls</a> Ein Verweis auf eine Excel-Datei
</p>
Durch die Angabe des MIME-Types application/msexcel erkennt der Browser, dass es sich um eine Tabellenkalkulation handelt.

[Bearbeiten] klickbare Telefonnummern

Sie können Benutzern mobiler Geräte entgegenkommen, wenn Sie Ihre Telefonnummer auf Ihrer Webseite als Link veröffentlichen. Damit können diese Benutzer die Nummer einfach nur anklicken, anstatt die Nummer mühselig aufschreiben und dann eingeben zu müssen.

Beispiel
<h1>Ruf! Mich! An!</h1> <address> <p>24h erreichbar:<br> <a href="tel:+499123456789">09123 456789</a> </p> </address>

Telefon-Verweise beginnen immer mit tel: (und ohne // dahinter). Der Verweis ist bei Anwendern nur ausführbar, wenn der Web-Browser das automatische Wählen unterstützt. Es ist sinnvoll, im Verweistext die Telefonnummer noch einmal explizit zu nennen.

Beachten Sie: Fügen Sie immer das Pluszeichen und die internationale Vorwahl hinzu, vergessen Sie dann aber nicht, die Null der Ortsvorwahl zu entfernen.
Beachten Sie: Manche mobile Browser, wie etwa Safari unter iOS, generieren bei Zahlenangaben automatisch einen tel:-Link – selbst dann, wenn es sich lediglich um die Angabe von Seitenzahlen (z. B. "S. 1234-1238") handelt. Für diese Fälle könnte es ratsam sein, vorsorglich einen CSS-Code zu generieren, um den Browser-generierten Code zu überschreiben, z. B. durch a[href^="tel:"].

[Bearbeiten] Skype mit aktivem Link

Auch ein Skype-Anschluss kann so mit einem Klick aktiviert werden:

Beispiel
<h1>On skype!</h1> <address> <p>on Skype:<br> <a href="skype:selfhtml_123">skype:selfhtml_123</a> </p> </address>

[Bearbeiten] E-Mail-Verweise

  • Android
  • Chrome
  • Firefox
  • IE
  • Opera
  • Safari
  • HTML 2.0
  • XHTML 1.0

Sie können auf jede beliebige E-Mail-Adresse im Internet-Format einen Verweis setzen. Eine Internet-gerechte E-Mail-Adresse erkennen Sie an dem Zeichen @ in der Mitte der Adresse. Wenn der Anwender auf den Verweis klickt, kann er eine E-Mail an den betreffenden Empfänger absetzen.

Beachten Sie: Wenn Sie eine real existierende E-Mail-Adresse im Klartext im Internet veröffentlichen, können Sie sicher sein, dass Sie früher oder später jede Menge Spam erhalten werden.
Beispiel
<h1>Impressum</h1> <p>Verantwortlich für den Inhalt dieser Seiten <a href="mailto:fritz.eierschale@example.org">Fritz Eierschale, fritz.eierschale@example.org</a> </p>

E-Mail-Verweise beginnen immer mit mailto: (ohne // dahinter!). Der Verweis ist bei Anwendern nur ausführbar, wenn der Web-Browser das Erstellen und Absenden von E-Mails unterstützt oder wenn bei solchen Verweisen automatisch ein E-Mail-Programm gestartet wird. Es ist sinnvoll, im Verweistext die E-Mail-Adresse noch einmal explizit zu nennen, so wie im obigen Beispiel, damit Anwender, bei denen der E-Mail-Verweis nicht ausführbar ist, auf Wunsch separat eine E-Mail senden können.

[Bearbeiten] Optionen bei E-Mail-Verweisen

  • Android
  • Chrome
  • Firefox
  • IE
  • Opera
  • Safari
  • HTML 2.0
  • XHTML 1.0

Die hier beschriebenen Optionen sind nicht im HTML-Standard verankert, widersprechen diesem aber auch nicht unbedingt, solange die Kodierungsregeln für URIs eingehalten werden. Da sie von vielen Browsern interpretiert werden, sollen sie hier erwähnt werden.

Sie können:

  • E-Mail-Verweise an mehrere Empfänger senden, wahlweise cc (sichtbare Kopienempfänger) oder bcc (unsichtbare Kopienempfänger),
  • anstelle einer einfachen E-Mail-Adresse ein vollständiges Empfängerschema angeben wie Fritz Eierschale <fritz.eierschale@example.org>
  • ein Subject vordefinieren, sodass beim Öffnen des E-Mail-Editors das Betreff-Feld bereits mit einem Text Ihrer Wahl ausgefüllt ist,
  • einen Body-Inhalt vordefinieren, sodass beim Öffnen des E-Mail-Editors bereits Text im Nachrichtentext der E-Mail steht, z.B. eine Anrede,
  • alle Optionen kombinieren.

Es besteht jedoch keinerlei Garantie, dass alle Möglichkeiten in allen Browsern und allen Kombinationen mit E-Mail-Programmen funktionieren.

Mail an einen Hauptempfänger und einen sichtbaren Kopienempfänger
<a href="mailto:beispiel@example.org?cc=heidi.bratze@example.org">Mail mit Kopie</a>
Mail an einen Hauptempfänger und einen unsichtbaren Kopienempfänger
<a href="mailto:beispiel@example.org?bcc=heidi.bratze@example.org">Mail mit Geheimkopie</a>
Mail mit vordefiniertem Subject (Betreff)
<a href="mailto:beispiel@example.org?subject=eine%20Mail%20von%20deinen%20Web-Seiten">Mail mit Betreff</a>
Mail mit vordefiniertem Body (Nachrichtentext)
<a href="mailto:beispiel@example.org?body=Hallo%20Fritz,%0D%0A%0D%0Aich%20wollte%20nur%20sagen,%20dass%20">Mail mit Body</a>
Mail mit kombinierten Optionen
<a href="mailto:fritz.eierschale@example.org?cc=heidi.bratze@example.org&subject=Hallo%20Fritz,%20hallo%20Heidi">cc und Subject</a>
Mail an zwei Hauptempfänger
<a href="mailto:beispiel@example.org,%20heidi.bratze@example.org">Mail an zwei</a>
Mail mit vollständigem Adressierungsschema
<a href="mailto:Fritz%20Eierschale%20%3Cfritz.eierschale@example.org%3E">Mail mit Adressierungsschema</a>


Die Optionen werden im href-Attribut notiert. Es gibt also keine speziellen HTML-Attribute für diese Optionen und deshalb ist die Handhabung auch etwas umständlich. Zuerst wird wie üblich der Empfänger notiert. In den obigen Beispielen (mit Ausnahme des letzten) geschieht das jeweils durch mailto:beispiel@example.org. Dahinter wird ein Fragezeichen ? notiert. Das ist in der URI-Syntax das übliche Zeichen, um Parameter an eine aufgerufene Adresse zu übergeben. Hinter dem Fragezeichen folgen die Parameter. Jede Option ist so ein Parameter und besteht aus einem Namen, einem Gleichheitszeichen und einem zugewiesenen Wert. Als Optionsnamen sind erlaubt:

  • cc (sichtbarer Kopienempfänger),
  • bcc (unsichtbarer Kopienempfänger),
  • subject (Betreff) und
  • body (Nachrichtentext).

Ein Konstrukt wie cc=heidi.bratze@example.org ist also ein vollständiger Parameter und bedeutet: „sichtbare Kopie an heidi.bratze@example.org“.

Bei den Wertzuweisungen an die Parameter können Zeichen vorkommen, die nicht zu einer gültigen URI gehören. Damit die URI gültig bleibt (andernfalls wäre das Dokument auch kein gültiges HTML mehr), müssen diverse Zeichen codiert werden. Die Codierung besteht darin, ein Prozentzeichen zu notieren, gefolgt von der hexadezimal ausgedrückten Zeichennummer des gewünschten Zeichens.

Die folgende Tabelle listet Zeichen auf, die codiert werden müssen, weil sie innerhalb von URIs nicht vorkommen dürfen oder in ihnen eine bestimmte Bedeutung haben. Links steht das Zeichen, rechts die Zeichenkette, die sie an Stelle des gewünschten Zeichens verwenden müssen.

Zeichen Zeichenkette für Codierung
[neue Zeile]  %0A
[Wagenrücklauf]  %0D
[Leerzeichen]  %20
 !  %21
#  %23
 %  %25
*  %2A
/  %2F
<  %3C
>  %3E
 ?  %3F

In der Auswahl der Zeichen sind Sie auch darüber hinaus leider sehr limitiert. Sie können (mit Ausnahme der oben genannten) nur diejenigen Zeichen problemlos verwenden, die in der ASCII-Zeichentabelle vorkommen. Zeichen aus der ISO-8859-1 Zeichentabelle können sie auch verwenden, müssen Sie aber ebenfalls codieren. Dazu benötigen Sie zunächst den Zeichenwert des Zeichens. Diesen Zeichenwert benötigen sie als hexadezimale Zahl. Notieren Sie diesen Wert in Ihrem Dokument, und setzen Sie ein Prozentzeichen davor. Für den Buchstaben „ä“ schreiben Sie also z.B. „%E4“.

Wenn Sie mehrere Optionen kombinieren wollen, also z.B. zugleich cc und bcc, müssen Sie die Optionen durch ein kaufmännisches Und (&) voneinander trennen. Dieses Zeichen darf in HTML nicht - auch nicht bei einer Wertzuweisung an ein Attribut - uncodiert vorkommen. Für korrektes HTML muss es also als &amp; geschrieben werden. Die folgende Zeichenkette: cc=heidi.bratze@example.org&amp;subject=Hallo%20Fritz,%20hallo%20Heidi kombiniert also die Optionen für cc und subject.

Das letzte der obigen Beispiele zeigt, wie Sie ein vollständiges Adressierungsschema gemäß RFC 822 als mailto-Adresse angeben. Ein solches Schema, wie Sie es vermutlich aus Ihrer E-Mail-Korrespondenz kennen, lautet beispielsweise: Fritz Eierschale <fritz.eierschale@example.org> In einem E-Mail-Verweis muss die Zuweisung an das href-Attribut so aussehen: mailto:Fritz%20Eierschale%20%3Cfritz.eierschale@example.org%3E

[Bearbeiten] Andere Protokolle

Neben den hier zumeist beschriebenen Protokollen http:// bzw. https:// (Server, bei denen die Datenübertragung von und zum Browser verschlüsselt stattfindet, z.B. bei Internet-Banking) können Sie auch andere Internet-Protokolle adressieren, beispielsweise FTP-Adressen mit ftp:// oder Telnet-Adressen mit telnet://. Auch Newsgroups im Usenet können Sie adressieren, nämlich mit news: (ohne die beiden sonst charakteristischen Schrägstriche). Dabei kommt es auf den Web-Browser an, wie er damit umgeht. Nahezu alle modernen Browser beherrschen zumindest FTP und stellen entsprechende Adressen in ihrem Anzeigefenster dar. Bei Protokollen, die der Browser nicht unterstützt, versucht er, auf dem Rechner des Anwenders ein Programm auszuführen, das für das entsprechende Internet-Protokoll zuständig ist. Bei Telnet wird beispielsweise ein auf dem Rechner installierter Telnet-Client aufgerufen, und bei Verweisen auf Newsgroups ein Newsreader oder das Newsreader-Modul eines E-Mail-Programms. Bei Newsgroups muss jedoch ein News-Server im Newsreader des Anwenders eingerichtet sein, der die adressierte Newsgroup anbietet.

Es gibt neben den angesprochenen Internet-Protokollen auch noch andere, etwa wais oder irc. Ferner gibt es das „Un-Protokoll“ file, über das sich lokale Rechner und Netzwerkadressen absolut adressieren lassen, mit Angaben wie <a href="file://localhost/">...</a>. Dies wird von moderneren Browsern jedoch aus Sicherheitsgründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt unterstützt und ist auch nicht besonders sinnvoll, da es heute wirklich kein Problem mehr ist, für lokale Zwecke einen Web-Server lokal einzurichten.

[Bearbeiten] Siehe auch


  • Referenz: a
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