Hilfe:Wie sehen gute Artikel aus

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Gute Artikel erstellt man …

… nicht von heute auf morgen. Sie entstehen durch permanente Verbesserung. Dennoch sind gute Artikel nicht einfach eine Ansammlung von Wissen, sondern sie wissen, ein Thema planvoll zu erzählen.

Zu jeder Wikiseite gibt es eine Diskussionsseite. Wenn Sie eine ganz neue Seite starten, so ist vielleicht besser, erst mal auf der Diskussionsseite die wichtigen Aussagen zum Thema zu sammeln und sie logisch zu gruppieren.

Wenn Sie an einem Artikel redaktionelle Verantwortung übernehmen, sollten Sie auch eine persönliche Benutzerseite pflegen unter Benutzer:IhrUserName.so kann es geschehen, dass andere Sie generell auf Ihrer eigenen Seite ansprechen möchten, um Dinge mitzuteilen, die über den konkreten Artikel hinausgehen. Nutzen Sie dazu ihre persönliche Benutzerseite auf Benutzer:IhrUserName.

Stellen Sie Seiten, an welchen Sie wesentlich mitarbeiten, auf ihre persönliche Beobachtungsliste, damit Sie Änderungen an den Seiten oder neue Einträge auf den Diskussionsseiten schnell entdecken können.

[Bearbeiten] Gute Artikel sollten …

… diskutiert werden
Nutzen Sie die Diskussionsseite eines Artikels im Entwurfsstadium, um den Inhalt der Seite zu erklären, sowie eine Inhaltsübersicht darzustellen.
Nutzen Sie die Diskussionsseite, um Fragen ihrerseits zu deponieren. Dadurch finden Sie Hilfe durch andere.
… gut strukturiert sein.
Eine gute Strukturierung erzielt man, indem man die vorhandenen oder noch fehlenden Inhalte (z.B. auf der Diskussionsseite) durch eine verschachtelte Listen aufzählt.
Gute Artikel stecken zuerst das Thema ab, eventuell auch abgrenzende von anderen Dingen. Sie erwähnen, warum ein Thema relevant ist, wen es angeht, und werden dann immer spezifischer.
… gut recherchiert sein
Dokumentieren Sie ihre Bezugsquellen. Auch wenn Sie solche Quellen nicht im Dokument angeben wollen, so sollten Sie diese doch auf der Diskussionsseite angeben.
… keine widersprüchlichen Angaben zu anderen Wiki-Seiten enthalten
konsultieren Sie auch bestehende Wikiseiten
Widersprüche zwischen verschiedenen Wiki-Seiten müssen diskutiert und aufgelöst werden.
… aussagekräftige Überschriften enthalten
Sie können durchaus Überschriften mehrerer Ordnungen verwenden. Achten Sie aber auf eine logische Folge. 20 Hauptüberschriften wirken weniger geordnet als wenige Hauptüberschriften mit jeweils mehreren Unterüberschriften.
… sinnvolle Beispiele enthalten
Verwenden Sie die Vorlage:Beispiel für Beispiele.
Bei HTML Beispielen sollten sie entweder ein vollständiges valides HTML-Dokument verfassen, oder sonst nur den relevanten Aspekt des Dokuments schreiben.
… besser globale Vorlagen statt individuelle Formatierung anwenden
Globale Vorlagen können für verschiedene Wiki-Skins richtig formatiert werden. Inline-Styles sind da häufig problematisch.
Erkunden Sie die verfügbaren globalen Vorlagen.
… auf andere Artikel verweisen
Reichern Sie den Artikel an mit Links an andere Stellen des Wiki. Konsultieren Sie auch die Glossar-Liste und verlinken Sie das erste Aufkommen eines Begriffs mit bestehenden Glossareinträgen.
… in strittigen Aussagen ausgewogen bleiben
Sie sollten insbesondere nicht einseitig Stellung beziehen in Aussagen, die für Flamewars bekannt sind (z.B. Frames). Ist eine Technik fragwürdig, so lernen die Leser mehr aus den genauen (und hoffentlich richtigen) Begründungen, denn aus summarischen du sollst nicht.
… am Schluss auf andere verwandte Artikel verweisen
Viele Artikel haben am Ende einen Abschnitt 'siehe auch' oder 'Weblinks'.

[Bearbeiten] Sprache und Rechtschreibung

[Bearbeiten] Stil

Das Motto "Die Energie des Verstehens" sollte in allen Seiten des SELFHTML-Raums spürbar sein. Verständlichkeit und Transparenz sind höchstes Gebot. Kurze Sätze sind tendenziell besser als lange Sätze. Allerdings ist auch kein Telegrammstil und schon gar nicht das in vielen Online-Kommunikationen übliche Halbsatzgestammel erwünscht. Der Lesefluss sollte weder durch krampfhafte stilistische Selbstbeschränkungen noch durch gekünstelte Sprachakrobatik behindert werden. Generell kann man jeden Text auf seine Qualität hin überprüfen, indem man für jeden darin enthaltenen Satz versucht, explizit zu begründen, warum der Satz da steht.

Sätze können verschiedene Funktionen haben, z.B. eine neue, zuvor noch nicht getroffene Aussage zu treffen oder eine Überleitung zu einem nachfolgenden Satz oder Abschnitt zu leisten. Sätze, die aber keine solche produktive Funktion haben - z.B. unnötig wiederholende, schwafelnde, vom Thema ablenkende oder für den Zusammenhang unnötige Trivialitäten verbreitende Sätze - sollten entfernt werden. Der Gesamtstil sollte geradlinig sein.

Komplexe Sachverhalte verlangen allerdings manchmal auch, sich dem Ziel des Verständlichmachens in mehreren Ansätzen zu nähern. Denn die angestrebten Aha-Effekte stellen sich nicht bei jedem Leser an der gleichen Stelle ein. In entsprechenden Textpassagen sollten sich zwei, drei oder mehrere Sätze bewusst ergänzen, indem sie den Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven erklären, z.B. einmal durch eine nüchterne Definition, dann durch einen Vergleich, dann durch eine Einordnung in Umgebungswissen, garniert durch Links dorthin.

An geeigneten Stellen - z.B. bei zusätzlichen Kommentaren oder in Beispielen - sind darüber hinaus durchaus Ironie und Esprit erlaubt und sogar erwünscht. Denn solche Bonbons für wache Geister lockern den Gesamttext auf und sorgen für einen intellektuellen Mehrwert, für den SELFHTML ebenfalls bekannt ist.

Neben diesen allgemeinen Bemerkungen gelten folgende konkrete sprachstilistische Regeln:

  • Im Deutschen werden die Leser im SELFHTML-Raum in der Sie-Form angeredet. Diese Form wird von den meisten Lesern auch heute noch als unaufdringlicher und seriöser empfunden als die Du-Form.
  • Übertriebene Anglifizierung der deutschen Sprache sollte vermieden werden. Es gibt im Deutschen Anwender, die auf Festplatten mit Verzeichnissen und Dateien arbeiten, da sind keine User nötig, die auf Harddisks mit Directories und Files arbeiten. Anglizismen sind dort einzusetzen, wo sie von der Mehrheit aller Sprecher verwendet werden, und wo eine Eindeutschung verkrampft wirken würde. Das ist bei spezielleren Fachbegriffen wie File-Sharing der Fall, bei weitgehend alternativlosen Anglizismen wie Homepage oder Freeware, oder bei sehr stark eingebürgerten Anglizismen wie Scrollbar. Die Grenzen sind natürlich nicht exakt zu ziehen, und bei vielen Begriffen bleibt es die individuelle Entscheidung des Autors.

[Bearbeiten] Sprachkonsistenz und Terminologie

In einem Wiki mit einer Vielzahl an Autoren bleibt es nicht aus, dass unterschiedliche Sprachstile entstehen. Jedoch sollte jeder Autor versuchen, sich am Stil des Dokumentes SELFHTML zu orientieren. Nicht, weil SELFHTML etwa der Stein der Weisen im Sprachstil sein will. Nein, einfach weil es dem Leser leichter fällt, einen einheitlichen Stil zu lesen. In einem Hypertext merkt der Leser den Autorenwechsel nicht ohne weiteres. Die Terminologie sollte daher möglichst einheitlich sein. Redakteure, die in einem bestimmten Bereich arbeiten, sollten uneinheitliche Verwendungsweisen erkennen und in solchen Fällen eine einheitliche Verwendungsweise festlegen. Wenn z.B. hier von HTTP-Server und da von Web-Server die Rede ist, sollte dies vereinheitlicht werden. Das gilt auch für uneinheitliche Schreibweisen wie Web-Server und Webserver. Zur Orientierung hilft auch ein Blick ins Glossar.

[Bearbeiten] Rechtschreibung

Die Rechtschreibung im SELFHTML-Wiki orientiert sich am Regelwerk „Deutsche Rechtschreibung. Regeln und Wörterverzeichnis“ in der jeweils aktuellen Fassung, die das Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim veröffentlicht.

In den Fachbereichen, die im SELFHTML-Raum behandelt werden, kommen zahllose Fachausdrücke vor, die nicht zum deutschen Standardwortschatz gehören. Es handelt sich vor allem um Anglizismen aus der Internet- und EDV-Welt, aber auch um zusammengesetzte Ausdrücke. Bei solchen Ausdrücken entsteht häufig Unsicherheit, wie sie denn nun „richtig“ zu schreiben seien. So weit es verlässliche Quellen gibt, sollten diese im Zweifelsfall befragt werden. Ergeben diese Quellen keine oder uneinheitliche Ergebnisse, dann steht es dem Autor/Redakteur frei, wie ein Ausdruck letztendlich geschrieben wird. Wichtig ist in jedem Fall jedoch die einheitliche Schreibweise bei mehrfachem Vorkommen.

Hinweis

Bei der Korrektur vorhandener Texte sollte nachsichtig vorgegangen werden. Insbesondere bei Zweifelsfällen sollte die Meinung des Autors ausschlaggebend sein.

[Bearbeiten] Gliederung größerer Texte

Bei der Gliederung größerer Texte wie Tutorials , die sich über mehrere Seiten erstrecken, sollte eine Orientierung an den typischen SELFHTML-Seiten erfolgen. Größere Inhalte, auch Inhalte mit vielen Grafiken, sollten möglichst auf mehrere Seiten verteilt werden.

  • Kapitelseiten (optional, nur bei komplexeren Werken) enthalten im Kopf einen Brotkrumenpfad (breadcrumbs trail), danach eine Überschrift, einen kurzen einleitenden Abschnitt, der das Thema erläutert, ein Inhaltsverzeichnis sowie am unteren Rand den Beginn der Vor-zurück-Navigation.
  • Artikelseiten sind die eigentlich inhaltstragenden Seiten. Auch sie enthalten im Kopf einen Brotkrumenpfad, danach eine Überschrift, einen kurzen einleitenden Abschnitt, der das Thema erläutert, sowie am unteren Rand eine Vor-zurück-Navigation.
  • Informationsseiten bestehen aus Unterabschnitten, die durch Überschriften getrennt werden. Bei der Benennung der Überschriften ist darauf zu achten, dass Mediawiki aus den Überschriften Metatags generiert. In der Regel sollten in einem Artikel nicht mehr als 4 Unterabschnitte enthalten sein. Im Zweifel eine neue Seite anfangen. Unterseiten sind sparsam anzuwenden und nur in solchen Fällen, in denen sich der Inhalt allein auf die jeweilige Hauptseite bezieht. Unterseiten sind kein Hilfsmittel zu Strukturierung des Inhalts. Dies erfolgt ausschließlich über das Inhaltsverzeichnis oder über die Kategorisierung.

Zur Gliederung größerer Inhalte gehört neben der hierarchischen Untergliederung auch die Berücksichtigung des Hypertext-Prinzips. Jeder Unterabschnitt einer Informationsseite ist eine adressierbare Informationseinheit mit eigenem Verweisanker in der Überschrift. Jeder Unterabschnitt sollte eine möglichst einfache, in sich abgeschlossene und von anderen Inhalten klar abgrenzbare Texteinheit darstellen. Anstatt in jedem dieser Unterabschnitte wieder verbal mit Formulierungen wie "wie schon zuvor gesagt" auf andere Inhalte Bezug zu nehmen, werden Querverweise auf diese anderen Inhalte gesetzt. Je stärker jeder Unterabschnitt thematisch "gekapselt" ist, desto einfacher und sinniger lässt sich das Prinzip der Querverweise anwenden.

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