HTML/Kopfdaten/base

Aus SELFHTML-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mithilfe des base-Elements können Sie die Basis für relative Verweise festlegen.

  • HTML 3.2
  • XHTML 1.0
  • Chrome
  • Firefox
  • IE
  • Opera
  • Safari

Adressbasis

Sie können innerhalb einer HTML-Datei, die Sie auf einem WWW-Server ablegen, nochmals deren eindeutigen URI notieren. Ein Browser, der diese Information ausliest, kann in Fehlersituationen besser auf verknüpfte oder referenzierte Dateien zugreifen. Bei relativen Verweisen zu anderen HTML-Dateien und bei Referenzen von Multimedia oder Grafiken gilt die hier definierbare Basis als Bezug.

Beispiel: base-Elemente in HTML
<head> <base href="http://wiki.selfhtml.org"> </head>
Beispiel: base-Elemente in xHTML
<head> <base href="http://wiki.selfhtml.org" /> </head>

Wenn nun in der Datei beispielsweise folgende relative Grafikreferenz steht:

<img src="/src/logo.gif">

... so ermittelt der WWW-Browser diese Grafik mit dem absoluten URI

<img src="http://wiki.selfhtml.org/src/logo.gif">

weil im base-Element diese Adresse hinterlegt ist.

Beachten Sie: Wenn es wichtig für Sie ist, dass Ihre Projekte leicht auf andere Server-Rechner, in andere Verzeichnisstrukturen usw. übertragbar bleiben, sollten Sie auf die Definition einer Adressbasis verzichten. Denn mit der Angabe einer absoluten Adressbasis wird der WWW-Browser stets versuchen, Verweisziele und referenzierte Dateien von der hier angegebenen Adresse zu laden. Dies macht das Austesten der Dateien auf einem lokalen PC unmöglich!

Die Angabe der Adressbasis ist dagegen ein gewisser Schutz vor HTML-unkundigen Anwendern, die sich eine HTML-Datei lokal abspeichern oder das Cache-Verzeichnis ihres WWW-Browsers durchsuchen. Beim lokalen Aufruf der HTML-Datei wird der WWW-Browser stets eine Online-Verbindung verlangen und die Datei von der angegebenen Adresse laden wollen.

Beachten Sie: Wenn Sie XHTML-Standard-konform arbeiten, müssen Sie das base-Element als inhaltsleer kennzeichnen. Dazu notieren Sie das alleinstehende Tag in der Form <base ... />.

Zielfensterbasis

Diese Angabe ist z.B. in Verbindung mit Frames sinnvoll. Sie können für eine HTML-Datei, die innerhalb eines Framesets in einem Frame-Fenster angezeigt wird, festlegen, dass alle Verweise dieser Datei in einem bestimmten anderen Frame-Fenster angezeigt werden, solange bei einem Verweis kein anderes Frame-Fenster angegeben wird. Da häufig alle Verweisziele einer Datei, die in einem Frame-Fenster angezeigt wird, in einem bestimmten anderen Frame-Fenster angezeigt werden sollen, spart diese einmalige Angabe im Dateikopf viel Tipparbeit und hilft, den Dateiumfang zu verkleinern. Siehe auch Links in Framesets definieren.

Beispiel
<head> <base target="RechtesFenster"> </head>

Mit dem target-Attribut legen Sie das Default-Fenster fest, in dem Verweisziele angezeigt werden sollen. Voraussetzung ist im obigen Beispiel, dass Sie ein Frameset mit Frame-Fenstern definiert haben. Bei dem gewünschten Frame-Fenster müssen Sie mit dem Attribut name den Fensternamen vergeben haben, den Sie hier bei target angeben.

Anstelle eines selbst vergebenen Frame-Fensternamens können Sie aber auch eine der folgenden festen Angaben für target notieren, die auch für HTML-Dateien außerhalb von Framesets interessant sind:

  • _blank öffnet jeden Verweis der Datei in einem neuen Browser-Fenster.
  • _top öffnet jeden Verweis der Datei im gesamten Browser-Fenster und befreit die Anzeige aus allen eventuell angezeigten Framesets (z.B. auch aus fremden Framesets).
  • _parent öffnet jeden Verweis der Datei im übergeordneten Frameset und befreit die Anzeige aus dem inneren Frameset. _parent und _top sind dann verschieden, wenn ein Frame-Fenster nochmals ein komplettes Frameset enthält.

siehe auch

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Übersicht
Schnell‑Index
Mitmachen
Werkzeuge
Spenden
SELFHTML