Webstandards/Benutzerfreundlichkeit

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Unter Benutzerfreundlichkeit (engl. usability) auch Gebrauchstauglichkeit oder Software-Ergonomie, versteht man die Kunst, der Absicht eines Anwenders möglichst direkt entgegen zu kommen. Ein Benutzer ist bereits von Erfahrungen geprägt und erwartet deshalb, dass eine Seite nach bestimmten Konventionen aufgebaut ist. Dazu einige Beispiele:

  • Ein prominenter Titel sollte den Anwender über den Hauptinhalt der Seite informieren.
  • Ein Feld zur Sitesearch sollte schnell und in der Regel im Kopfbereich der Seite aufzufinden sein.
  • Menüs und Navigation:
    • Navigationselemente sollten gut erreichbar sein, und der User sollte mit wenigen Klicks jede Seite einer Webpräsenz erreichen können.
    • Bei Dropdown-Menus wird oft die Tastaturbedienung vernachlässigt, die zugegebenermaßen schwierig zu gestalten ist.
    → Hauptartikel: Eine zugängliche Dropdown-Navigation
  • Formulare
    Wenn schreibende Interaktion über Formulare stattfindet, sollte
    • der Zweck jedes Formularelements deutlich sein
    • eine Eingabe schon vor dem Absenden überprüft werden
    • eine Vorschau, bzw. Kontrollausgabe angezeigt werden
    → Hauptartikel: Benutzereingaben zugänglich gestalten
  • Informative Seiten sollten einfach ausgedruckt werden können.
  • Bookmarks sollten möglichst überall durch die Standardmethode des Anwenders möglich sein.
  • Auf unnötigen Datentransfer sollte verzichtet werden.
    • CSS und Javascripte sind in eigene Files auszulagern.
    • Bilder sind für das Web zu optimieren.

Nicht zu vergessen ist jedoch, dass ein vollständiger und eindeutiger Inhalt für die Benutzbarkeit zentral ist. Oftmals werden bei wichtigen Informationen Details vergessen. Ein typisches Beispiel sei hier die fehlende Zeitzonen-Angabe bei Zeitangaben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geräteübergreifende Benutzerfreundlichkeit

Die Grenzen zwischen Desktop/Laptop-Browsern und Mobile-Browsern sind immer fließender geworden. http://twitter.com stellt eine beispielhafte Erfolgsstory dar, wie klassische Grenzen zwischen Besuchersegmenten überbrückt werden können. Es gilt dennoch die für Ausgabegeräte spezifischen Limits zu berücksichtigen. Mobiles verfügen z.B. oft nicht über die modifizierenden Tasten Shift, Control oder Alt, so dass dies bei User-Accounts und anderen Eingabemöglichkeiten zu berücksichtigen ist.

[Bearbeiten] Personalisierte Benutzerfreundlichkeit

Sobald eine Website Interaktion ermöglicht, ist es erwünscht, dass grundlegende Einstellungen eines Benutzers gespeichert und beim nächsten Login wieder hergestellt werden. Typische Beispiele sind:

  • Sprachwahl bei Mehrsprachigkeit
  • Präferenzen bei besonderen Anzeigefiltern oder Optionen
  • Lesezeichen innerhalb eines seriellen Kontextes

Personalisierte Anwendungen sind mit HTML und Javascript allein (noch) nicht möglich. Das Konzept einer User-Session verlangt nach einer serverseitigen Technologie.

[Bearbeiten] Usability-Tests

ToDo (weitere ToDos)

Kapitel muss erstellt werden.--Matthias Scharwies (Diskussion) 08:53, 10. Jun. 2016 (CEST)

[Bearbeiten] Weblinks

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