Browserpräfix

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Browserhersteller implementieren auch eigene CSS-Eigenschaften, oder solche, die durch das W3C noch nicht endgültig spezifiziert sind. Diese Eigenschaften werden mit einem Präfix gekennzeichnet.

  • -moz-: Gecko Rendering Engine (Mozilla Firefox)
  • -ms-: Trident Rendering Engine (Microsoft Windows Internet Explorer)
  • -o-: Presto Rendering Engine (Opera bis Version 12)
  • -webkit-: WebKit Rendering Engine (Apple Safari, Google Chrome Opera 15+)
  • -khtml-: KHTML Rendering Engine (Konqueror); einige ältere -khtml-Eigenschaften werden auch von WebKit verstanden.

[Bearbeiten] Verwendung

Hinweis

Sie sollten bei der Definition solcher noch nicht umfassend verbreiteter Eigenschaften die herstellerspezifischen Angaben immer vor der standardisierten Form machen. Da später gemachte Angaben frühere überschreiben, ist so sichergestellt, dass die standardisierten Angaben von dem Zeitpunkt an, an dem sie unterstützt werden, auch verwendet werden.

Da im Mobilbereich viele Webseiten vor Allem auf Webkit-basierten Browsern angesehen wurden, hatten sich Webentwickler leider angewöhnt, CSS-Eigenschaften nur mit -webKit-Präfix zu verwenden. Dies zwang, weil Mängel in der Darstellung zuerst dem Browser angelastet werden, Microsoft (und 2016 Mozilla) dazu ebenfalls -webkit-Präfixe zu unterstützen, was die ursprüngliche Idee ad absurdum führt.

Obwohl das W3C an der Idee der Browser-Präfixe festhält, setzen die Browserhersteller heute vermehrt auf Browser-Flags zum Aktivieren experimenteller Techniken.


[Bearbeiten] Siehe auch

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