Syntaktischer Zucker

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Der Begriff Syntaktischer Zucker meint Änderungen in der Syntax einer Programmiersprache mit dem Ziel, den entsprechenden Programmierschritt verständlicher oder lesbarer zu notieren. Die Fähigkeiten der Programmiersprache ändern sich dadurch nicht.

Die Verwendung des Schlüsselwortes ‚else‘ lässt sich als Beispiel für syntaktischen Zucker ansehen. Es handelt sich um einen häufig vorkommenden Spezialfall einer bedingten Anweisung.

Beispiel: Pseudocode
IF (t > 42) THEN print ('zu groß'); IF (t <= 42) THEN print ('zu klein');
IF (t > 42) THEN print ('zu groß'); ELSE print ('zu klein');

Das Gegenstück (nicht das Gegenteil!) wäre syntaktisches Salz. Hier wird durch bestimmte Sprachkonstrukte das Schreiben schlecht lesbaren Codes erschwert, ebenfalls ohne Veränderung der Funktionalität der Programmiersprache. Bespiele sind spezifische Bezeichner für die Beendigung einer bedingten Anweisung wie ‚endif‘, ‚endfor‘ oder ‚endwhile‘ anstelle eines einfachen ‚end‘.

Beispiel: Pseudocode
IF (t > 42) THEN print ('zu groß'); ELSE print ('zu klein'); ENDIF;

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