Grafik/Grundbegriffe

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Hier werden einige wichtige Begriffe und Funktionen der Bildbearbeitung behandelt.

  • Additive Farbmischung : Bei Monitoren und Scannern verwendet - drei verschiedene Lichtquellen in den Farben Rot, Grün und Blau ergeben zusammen Weiß.
  • Alphakanal: Erweiterung der Farbmodelle durch Transparenz
  • Artefakte : Störende Pixelblöcke, -ränder und Treppeneffekte, die etwa beim Vergrößern oder Komprimieren entstehen können
  • Belichtungsreihe : Um eine 'korrekte' Belichtung herum fertigt man zusätzliche Aufnahmen mit knapperer bzw. stärkerer Belichtung an, um auch unter widrigen Beleuchtungsbedingungen ein tatsächlich passendes Bild zu bekommen. Gibt es bei manchen Kameras als Automatik-Funktion.
  • Bitmap : Pixelgrafik, im Unterschied zu Vektorgrafiken nicht ohne Qualitätsverlust skalierbar.
  • BMP : Unkomprimiertes Bitmap-Format von Microsoft. Es speichert weder die Auflösung des Motivs noch Alpha-Kanäle (Transparenzwerte), sondern nur die Pixelgrafik 1:1.
  • CMYK: Cyan, Magenta, Yellow und Key (nicht Black, gemeint ist aber ebenfalls Schwarz), die vier im Druck üblichen Grundfarben (subtraktive Farbmischung).
  • DPI : Dots per Inch, Ausgabeauflösung in Punkten pro Zoll (1" = 2,54 cm).
  • Dithering: Error-Diffusion
  • Farb-Management: Soll die kalibrierte Monitordarstellung und Ausgabe von Farben sicherstellen, indem es die Merkmale und Grenzen jedes einzelnen Gerätes beschreibt.
  • Farbnamen: Liste der Webfarben nach Namen
  • Farbraum: Beschreibung von Farben in Zahlenwerten, etwa CMYK, RGB und Lab.
  • Farbtemperatur : Die 'Farbe des Lichtes' in Grad Kelvin.
  • Filter-Effekte: Veränderung des Bildes durch Algorithmen
  • Gamma : Die Farbverteilung aller Mitteltöne zwischen dem Schwarz- und dem Weißpunkt eines Geräts. Monitore, Drucker und Scanner haben in der Regel eigene Gamma-Kurven, die man durch eine so genannte Gamma- Korrektur einander angleichen kann.
  • GIF: 'Graphics Interchange Format', Bitmap mit maximal 8 Bit Farbtiefe. Benutzt die 256 häufigsten Farben und interpoliert die restlichen Werte mit einem Punktraster (Dithering). Trotz der beschränkten Farbpalette wird das GIF-Format oft für Web-Grafiken eingesetzt, da im Unterschied zu JPEG eine Farbe als transparent definiert werden kann.
  • Gradation : Feine Abstufung zwischen Farbton- oder Graustufenwerten; in der Bildbearbeitung wahlweise für das gesamte Bild oder jeden Farbkanal zu manipulieren.
  • Graustufen
  • Helligkeit, Sättigung und Kontrast:
  • Histogramm: Stellt den Tonwertumfang in einem Bild in Form von Balken dar. Die Höhe der Balken steht für die Häufigkeit des jeweiligen Tonwertes.
  • Interlaced: Im Interlaced-Modus wird das Bild in Schichten aufgeteilt und kann somit schneller (aber noch unscharf) geladen werden. Erst wenn alle Schichten wieder zusammengefügt sind, erscheint das Bild in der ursprünglichen Form. Ein kleiner Nachteil ist, dass die Dateien bis zu 10 % größer werden. (siehe auch JProgressive-JPEG)
  • Interpolation: Wenn Bilder vergrößert werden, müssen unter anderem Scanner und Bildbearbeitungsprogramm Pixel hinzurechnen. Dazu berechnen sie zwischen zwei Farbpunkten einen dritten mit den Farbmittel der beiden Ausgangspunkte.
  • Kantenglättung: Einfügen feinerer Druckpunkte um die Bildung von 'Treppenstufen' an schrägen Linien usw. zu verringern.
  • JPEG : Verlustbehaftetes Bitmap-Format. Macht sich die Schwächen des menschlichen Auges zu Nutze und dampft Farben stärker ein als Kontrastwerte.
  • Kalibrierung : Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur
  • Kontrast: Verhältnis zwischen den Tonwerten eines Bildes.
  • Moire: Sich wiederholendes Störmuster, das zum Beispiel beim Scannen gerasterter Vorlagen entsteht.
  • Newton-Ringe: Störende Lichtreflexionen, die sich nach dem Scannen als kreisförmige Interferenzstreifen im Bild niederschlagen.
  • Parallaxe: Abweichung des Sucherbilds vom Linsenbild bei Sucherkameras.
  • PNG: Portable Network Graphics, kann nicht nur 8- und 24-Bit-Grafiken speichern, sondern zusätzlich auch 8-Bit- Alphakanäle (Transparenzen). Komprimiert Bilder verlustfrei und speichert die Auflösung des Motivs.
  • RGB: Rot, Grün, Blau, die bei Scanner und Monitor üblichen Grundfarben (additive Farbmischung).
  • Schwarzpunkt : Der dunkelste Bereich in einem Bild. Sollte durch Tonwertkorrektur auf das Ende der Tonwertskala gelegt werden
  • Spot-Messung: Form der Belichtungsmessung mit sehr kleinem Messwinkel im Zentrum des Bildfeldes.
  • Subtraktive Farbmischung: Dem gesamten Spektrum des weißen Lichts werden alle Farbfrequenzen entzogen, bis nur noch die gewünschte Farbe übrig bleibt.
  • Systemfarben: missbilligtes Konzept einer Palette von 28 Farben
  • TIFF : Tagged Image File Format für Grafiken ab 8 Bit, in diversen Farbräumen, u. a. CMYK, Graustufen, Lab und RGB. Speichert auch 'Tags' jenseits der reinen Farbinformationen, u. a. mehrere 'Seiten', DPl-Angaben, Maskenkanäle und Depth Of Field. Komprimiert Dateien auf Wunsch verlustfrei per Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus (LZW).
  • Tonwertkorrektur: Änderung der Helligkeitsverteilung in jedem einzelnen Farbkanal eines Bildes.
  • Transparenz einer bestimmten Palettenfarbe:
  • Vektorgrafik : Vektoren sind Linien, Kreise oder Flächen, deren Größe sich durch Angabe von numerischen Werten etwa für Anfangs-, End- und Mittelpunkt, Radien und Winkeln ergibt. Ändert man die Werte, kann man die Grafik ohne Qualitätsverlust skalieren.
  • VGA-Palette: Palette der 16 Webfarben
  • websichere Farben: Palette der 216 Farben von Netscape
  • Weißabgleich: Die Anpassung eines Geräts auf die Farbtemperatur des Lichts: Nur so kann ein weißes Objekt auch weiß wiedergegeben werden. Dazu werden in der Kamera das Rot-, Blau- und Grün-Werte genau aufeinander abgestimmt.
  • Weißpunkt : Der hellste Bereich in einem Bild. Sollte durch Tonwertkorrektur auf den Anfang der Tonwertskala gelegt werden.
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